Ermutigungen

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Geistlichen Zentrums Friedenskirche,

hier kommen wieder die "Ermutigungen - Impulse aus dem Geistlichen Zentrum Friedenskirche in Deggendorf" jetzt schon in der sechsten "Nummer".

Ich wünsche Ihnen und Euch eine fruchtbare und ermutigende Lektüre.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Geistlichen Zentrums Friedenskirche,

ich wünsche Ihnen und Euch wieder ermutigende Gedanken mit den Impulsen auf unserem via lucis

 

<

Sieger Köder, Ich werde von meinem Geist ausgießen
© Sieger Köder-Stiftung Kunst und Bibel, Ellwangen
www.verlagsgruppe-patmos.de/rights/abdrucke

 

7. Station:

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Apostelgeschichte 2,1-11

(online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Dieses Bild von Sieger Köder erinnert mich im ersten Augenblick an die großen Bilderbücher von Kindern, sogenannte "Wimmelbücher". Auch dieses Bild wimmelt nur so von Bildern und Aussagen im Bild. Einigen werden wir in dieser Betrachtung nachgehen.

Das Bild durchzieht die Farbe "Rot". Die liturgische Farbe des Heiligen Geistes aber auch von Karfreitag und den Festen der Menschen, die für ihren Glauben in den Tod gegangen sind (Blutzeugen). In unserem Alltag begegnen wir der Farbe, wenn es um die Liebe geht. Wir malen rote Herzen um gegenüber jemandem auszudrücken, dass wir sie/ihn lieb haben. Und wir begegnen "Rot", wenn es um Leben und Tod geht - beim Bluten und Verletzt sein. Das alles hat mit Pfingsten zu tun. Liebe und Leiden gehört zu unserem Leben, so erzählt es auch das Bild von Sieger Köder. Zentral steht die Figur des Petrus, der der Erste ist, der zu Pfingsten eine Predigt hält. Welch ein starker Repräsentant von Lieben und Leiden, wir haben es auf unserem via lucis immer wieder erfahren. Er hält dem Betrachter ein Buch hin. Auf ihm steht in Alt-Griechisch "Euangelion" - Frohe Botschaft, Gute Nachricht, Evangelium. Unser Leben, unser Lieben und Leiden macht einen Sinn im Licht dieser Guten Botschaft: Deren Inhalt es ist, dass Gott unter uns Mensch wird, dass er mit uns in die höchsten Höhen (LIebe) und die tiefsten Tiefen (Leid und Tod) geht. Dass er weiß wie Leben geht.

Der uns beseelende Gottes Geist ermutigt uns unser Leben zu leben (und so als der versprochene Tröster wirkt), schenkt uns Kraft in unseren Leiden und schenkt uns Mut unsere Liebe zu bekennen, zum anderen, zu Gott und zu sich selbst. Beispiele dafür sehen wir in den Fenstern des Bildes: Links Pastor Dietrich Bonhoeffer, ein Blutzeuge des 20. Jahrhundert in Deutschland gegen die Nazi-Diktatur. Der Ökumenische Patriarch von Konstantiopel im mittleren Fenster, der seine Liebe zu Gott ausdrückt mit der brennenden Osterkerze in der Hand. Und im linken Fenster sehen wir den Bischof von Rom, Papst Johannes XXIII., der die Hände ausstreckt als wollte er das Rot einladen durch sein Fenster - hinein in die Kirche - zu kommen. In einer demütigen Geste, als wisse er, dass er nicht viel aber der Geist alles bewegen kann.

Ich lade Sie und Euch ein dieses Bild immer und immer wieder zu meditieren. Es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken und so auch in Ihrem und Eurem Leben zu entdecken. Der Geist ist immer noch unter uns lebendig in jedem und jeder Einzelnen.

Mit diesen Ermutigungen endet unser diesjähriger via lucis von Ostern nach Pfingsten. Ich hoffe Sie und Ihr konnten/konntet daraus Anregungen, Impulse und Ermutigungen für das Glaubensleben und das Leben in unserer derzeitgen Situation schöpfen. Die Ermutigungen wird es weiter geben, mit geistlichen Impulsen, Nachrichten und Einladungen aus dem Geistlichen Zentrum Friedenskirche in Deggendorf. Ob sie so regelmäßtig erscheinen werden, kann ich Ihnen und Euch noch nicht sagen. Aber ich hoffe Sie/Ihr bleibt den Ermutigungen treu.

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund.

Heute möchte ich meinen Wunsch für Sie und Euch so ausdrücken:

 

https://www.youtube.com/watch?v=5GjAMZZyW9g

 

Herzlich

Michael Weiße

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte, schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

 

Anneli Schwager, Altarbild gelb mit Antlitz 2007

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 (Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin)

 

 

6. Station: Jesus segnet und sendet seinen Jünger

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Matthäus 28, 16-20 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Eine LIchtgestalt schaut uns aus dem Bild heraus an. Es ist der Auferstandene, zu erkennen an der großen Wunde an seiner Hand, die er wie zum Gruß oder zum Segen erhoben hat. Wie aus dem Sonnenlicht tritt er uns entgegen als "Licht vom LIcht". Doch das Kreuz ist ebenfalls anwesend. Es soll uns daran erinnern, dass wir an einen Gekreuzigten, einer der schwer gelitten hat in und an dieser Welt, glauben. Aber eben auch an einen Auferstandenen. Sogar das Kreuz mit seiner dunklen und seiner hellen Seite, die grünt, macht uns das klar.

In dieser Abschiedsszene der Künstlerin Anneli Schwager liegt sehr viel. Der Auferstandene wird uns "entrückt". Er hat uns einen anderen Tröster zugesagt, den Heiligen Geist auf den wir an Pfingsten warten und den wir in seiner Gegenwart an diesem Fest feiern. Das Abschiednehmen an Christi Himmelfahrt hat eine traurige Seite - der Auferstandene ist nicht mehr sichtbar. Und das Abschiednehmen hat etwas Ermutigendes: Wir werden gesandt in die Welt im Auftrag des Auferstandenen. Wir dürfen Erwachsen werden. Wir müssen nicht einmal zu 100% glauben. Im Matthäusevangelium heißt es "Aber einige zweifelten". Auch ich mit meinem Zweifeln, mit meinem Nichtglauben können bin gesandt im Namen des Auferstandenen von Ihm Zeugnis abzulegen, zu den Menschen zu gehen ihnen beizustehen (auch hierfür steht das Kreuz). Ich darf mutig erwachsen werden, darf Fehler machen, aus denen ich lerne, auch im Glauben und darf für wahr halten was der Auferstandene uns zusagt: "Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt."

Im Heute sind wir seine Jüngerinnen und Jünger. Von ihm mit Gaben beschenkt und befähigt, Gutes zu tun und Licht zu den Menschen zu bringen. Genauso wie Er. Jesus Christus traut uns das zu. Trauen wir uns auch?!

 

 

 

Einen Engel wünsche ich Dir
sein heller Schein
leuchte Dir auf allen Wegen
 
Einen Engel wünsche ich Dir
sein weiches Flügelkleid
umhülle Dich
 
Einen Engel wünsche ich Dir
unter seinem Flügelwerk
findest Du Geborgenheit
 
Einen Engel wünsche ich Dir
sein Flügelgespann
trage Dich durch schwere Tage
 
Einen Engel wünsche ich Dir
sein starker Arm
gebe Dir Kraft, Geleit und Schutz
 
Einen Engel wünsche ich Dir
voll Klarheit
voll Wahrheit
voll Hoffnung
voll Zuversicht
voll Sanftmut
voll Güte
 
Solch einen Engel
wünsch ich Dir

© Ursula Sänger-Strüder 

 

 

Ich freue mich - wie immer -  wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollen/wollt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

 

Herzlich

Michael Weiße

 

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Diese Ermutigungen erscheinen nach dem ersten Gottesdienst, den wir am vergangenen Donnerstag miteinander gefeiert haben. Ungewöhnlich war er, weil ohne das Teilen von Brot und Wein. Und dicht war er. Man spürte, dass die Menschen im Gottesdienst wieder froh waren einander wenigstens aus der Ferne zu sehen und wahrzunehmen. Ich wünsche Ihnen und Euch wieder ermutigende Gedanken mit den Impulsen.

 

Sieger Köder, Zeichnung aus: Theo Schmidkonz, Osterweg.
Schwabenverlag, S. 56
© Sieger Köder-Stiftung Kunst und Bibel, Ellwangen
www.verlagsgruppe-patmos.de/rights/abdrucke

 

5. Station: Jesus prüft Petrus mit einer Frage

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Johannes 21, 15-22 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Wieder ein Bild - besser gesagt eine Zeichnung - von Sieger Köder. Heute in einer etwas schlechteren Qualität, weil ich die Zeichnung aus dem Buch, das oben bezeichnet ist, scannen musste. Ein gemütlich und gutmütig aussehender Mann ist da dargestellt (Petrus). Er hat den Mund geöffnet - ruft er oder ist er erstaunt über den Hirtenstab, der vor ihm aufgerichtet ist? Gerade hat er vom auferstandenen Jesus Christus den Auftrag bekommen "Weide meine Lämmer, weide meine Schafe".  Die Lämmer sind im Bild zu sehen (fröhlich lachende Kinder). Sie werden von Petrus in den Arm genommen. Dieser Hirte ist berührbar und er lässt sich von den Menschen, die er weiden soll, berühren - im gegenständlichen und im übertragenen Sinn. Die Menschen auf dem Bild schauen alle in eine Richtung. Sie sind miteinander auf dem Weg. Petrus wird vom Auferstandenen nicht auf eine Lehre verpflichtet, sondern auf die Liebe. Und klar wird auch: Es sind nicht seine Lämmer und Schafe für die er sorgen soll, mit denen er auf dem Weg ist, sondern es sind die Schafe und Lämmer des auferstandenen Jesus Christus. Petrus soll diese lieben und mit ihnen auf dem Weg sein und sie nicht belehren, denn das tut Christus bis zu heutigen Tag. Petrus soll dafür sorgen, dass alle weiter auf dem Weg miteinder sind durch liebende Mahnung und liebende Einladung.

Um gewöhnlich an der Schriftstelle aus dem Johannesevangelium ist das der Auferstandene Petrus dreimal nach seiner Liebe fragt und ihn dreimal darauf verpflichtet. Durch den Hintergrund unseres Bildes wird klar warum: Ein im Verhältnis riesengroßer Hahn, der kräht, ist da dargestellt. Und ein Mensch der neben diesem Hahn kauert. Es ist der weinende Petrus - der Jesus dreimal verleugnet hat. Deswegen fragt ihn der Auferstandene dreimal nach seiner Liebe. Wir Christinnen und Christen der heutigen Zeit sind ebenso vom Auferstandenen eingeladen für die Schwester und den Bruder Hirt oder Hirtin zu sein. Immer im Bewußtsein - wie Petrus in der Schriftstelle - das wir vom Weg abkommen können - und das wir einander Hirt und Hirtin in Liebe sind - was manchmal aber durchaus mit einer deutlichen Rückmeldung für die oder den anderen verbunden sein kann. Liebe ist nämlich nicht einfach lieb, sondern sie nimmt die oder den anderen Ernst. Und sie nimmt auch mich in meiner Selbstliebe ernst.

 

Lass dich annehmen
so wie du bist,
mit deiner inneren Quelle
deiner Einmaligkeit
deiner Verletzlichkeit
in der Tiefe deines Seins
im Genießen der zärtlichen Umarmungen
im Annehmen der Anerkennung
im befreienden Gestalten der Freundschaft
 
Lass dich ansehen
als ureigener Teil der Schöpfung
mit deinem Lachen und Weinen
Staunen und Zweifeln
 
Lass dich bestärken
zur Selbstliebe
sie lässt dich echte
Nächsten- und Gottesliebe erfahren


© Pierre Stutz

   

Ich freue mich - wie immer -  wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollen/wollt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.
 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

Herzlich

Michael Weiße

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Diese Ermutigungen erhalten Sie und Ihr bevor am Donnerstagabend wieder in der Friedenskirche der erste Gottesdienst nach einer langen Zeit gefeiert werden wird. Er wird anders sein in seiner Form - einstweilen. So möchte ich erreichen, dass alle mitfeiern können, ohne dass wir uns gesundheitlich gefährden. Die Ermutigungen werden weiterhin erscheinen, um auch denjenigen die Möglichkeit an unserer Gemeinschaft zu geben, die an den Gottesdiensten (noch) nicht teilnehmen können.

Heute begegnet uns der Auferstandene an einem See und in der Gemeinschaft von sieben Jüngern. Ich wünsche Ihnen und Euch ein ermutigendes Lesen, Nachdenken und Still werden.

 

 

Sieger Köder, Ostermorgen am See
© Sieger Köder-Stiftung Kunst und Bibel, Ellwangen

www.verlagsgruppe-patmos.de/rights/abdrucke

 

4. Station Jesus erscheint am See von Tiberias

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Johannes 21,2-13 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Das Bild des "Malerpfarrers" Sieger Köder (1925-2015) stellt die Szene am See von Tiberias aus den Augen des Auferstandenen heraus dar. Das Bild lädt uns ein die Schriftstelle von der Auferstehung heraus anzuschauen. Im Zentrum des Bildes das Feuer mit dem Brot und dem Fisch und mit dem halbnackten Petrus der im See steht.

Einer der anderen Jünger hatte Petrus gesagt, dass der der da am Ufer steht und wartet "der Herr" (der auferstandene Christus) ist. Petrus vertraut der Aussage des Jüngers "den Jesus liebte" - Petrus vertraut der Liebe. Er erfährt, dass die Erfahrungen mit dem Auferstandenen nur aus der Liebe heraus erfasst werden können. Und so lässt er alles stehen und liegen und springt in den See. Fast am Ufer angekommen - so unsere Bildszene - bleibt er stehen. Er hebt seine linke Hand. Zum Gruß ? Oder zum Andeuten: Stopp mal was geht hier vor? Was passiert gerade? Wir sehen die linke Handfläche des Petrus in der gleichen roten Farbe wie das Feuer. Traditionell wird die linke Körperseite der Intuition zugeordnet. Petrus erfährt in dieser Szene seiner Intuition, seiner Liebe (rote Handflächen) zu trauen und so die Begegnung mit dem Auferstandenen erst möglich zu machen.

Und da ist dann noch das "Kohlenfeuer", das im Neuen Testament nur zweimal vorkommt - am See von Tiberias und in der Passionsgeschichte.  In der Passionsgeschichte ist es das "Kohlenfeuer" an dem sich Petrus wärmt, bevor er Jesus dreimal verleugnet.  Wir sehen im Kohlenfeuer einen glutroten Fisch. Der Fisch ist seit der Urkirche ein Zeichen für die Kirche als Gemeinschaft der Jüngerinnen und Jünger - wir sind ins Bild von Sieger Köder hineingenommen. Wir dürfen ebenfalls unserer glutroten Liebe trauen, damit wir dem Auferstandenen immer wieder begegnen können. Das aufgeschnittene Brot lädt uns ein in den Sakramenten die wir feiern "dem Herrn" zu begegnen und mitten beim fischen - bei unserem immer wieder mühseligen und tristen Alltag. Suchen wir immer wieder mit glutroter Liebe den Auferstandenen im Feiern und in unserem jeweiligen Alltag.

 

Frühmorgens im Mai

 
Der Tag noch ohne Sorgen
Der Tau erfrischt uns neu
Wie wohl es ist am Morgen
früh, zu trennen sich
vom Spreu
 
zu kosten alle Früchte
vom Baum entlang dem Bach
zu hören die Berichte
von Gottes gutem Dach
 
Verbunden mit den Säften
des Lebens und der Liebe
vernetzt mit allen Kräften                                                                               
Als Sand in dem Getriebe                                                                                                                 
 
Der Gier, dem falschen Gotte
entgegensetzen alle Glut
der Liebe, Angebote
von meinem Fleisch und Blut

 

Anton Rotzetter

 

 

Ich freue mich - wie immer -  wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollen/wollt.

 

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.
 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

Herzlich

Michael Weiße

 

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Heute gehen wir den via lucis mit einem Bild einer Plastik, die viele von Euch und Ihnen kennen. Ich wünsche Ihnen und Euch lichte und ermutigende Gedanken.

 

Peter Klein, Wundmale Holzplastik in der Friedenskirche Deggendorf Foto: Peter Klein

 

 

3. Station Jesus begegnet Thomas

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Johannes 20, 24-29 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

 

Die Holzplastik des südbadischen Künstlers und alt-katholischen Priesters Peter Klein, erinnern mich persönlich nicht nur an meine Verletzungen und Wundmale, sondern auch daran, dass mein Glaube und mein Gott berührbar sind. Auch in unseren so "desifizierten" Zeiten begegnet mir der auferstandene Christus berührbar. Er weist mich - genau wie Thomas - nicht zurück, nach dem Motto "Kapiers doch endlich. Ich bin auferstanden." sondern mit der Einladung "Leg Deine Hand in meine Seite und sei gläubig". So darf ich langsam lernen und erfahren ihm ganz zu vertrauen.

Auch die Holzplastik von Peter Klein wurde so schon im Geistlichen Zentrum verwendet - als berührbares Kunstwerk. Damit ich meine Wunden begreifen kann, damit ich sie annehmen kann, damit ich vertrauen kann dass sie blühen dürfen - wie auf der Plastik des Künsters. Blühen heißt hier, dass ich vertrauen darf das Gott da ist, das ich ihn berühren und spüren kann. Und dass er mit mir meinen Lebensweg geht durch Höhen und Tiefen, durch Lichtes und Dunkles. Blühen ist eine Metapher für Verwandlung - für Auferstehungserfahrungen mitten in unseren eigenen Leben. Bleiben wir selber berührbar für andere. Sie brauchen uns und wir brauchen sie.

 

Lied des Apostels Thomas aus: Simon Rapp (Hg.), Lichtweg - Via Lucis. Dem Auferstandenen begegnen, Düsseldorf 2010, S. 37:

 

 

Mein Herr und mein Gott!

Du hast dich deines Knechtes angenommen.

Du hast dich mir zugewandt

und mich nicht verstoßen.

Große bist du und voller Huld,

deine Liebe ist ohne Maß.

Du hast meine Hände nicht zurückgewiesen

und mich zum Glauben geführt.

Doch mein Herze hat dich erkannt,

noch bevor ich dich berührte.

Mein Herr und mein Gott!

Ich durfte sehen und glaube.

Welch Gnade erteilst du jenen,

die nicht sehen und doch glauben!

Gepriesen sei der Herr, mein Gott.

Lob und Ehre sei ihm

von nun an bis in Ewigkeit!

Halleluja!

 

 

Ich freue mich - wie immer -  wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollen/wollt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.
 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

Herzlich

Michael Weiße

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

 

Manfred Hartmann, Emmaus, 2007 (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Künstlers)

 

2. Station Die Jünger erkennen ihn beim Brotbrechen

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Lukas 24,29-34 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Auf dem Bild des Künstlers Manfred Hartmann ist die Szene des Brotbrechens der Jünger von Emmaus mit dem Auferstandenen zu sehen. Drei Gestalten sind zu erkennen. Die beiden rechts und links deutlicher als die Gestalt in der Mitte. Die Gestalt in der Mitte trägt fast keine Konturen. Der Auferstandene begegnet uns hier wieder als Wirklichkeit, aber als eine Wirklichkeit die wir nicht fassen können - deswegen die wenigen Konturen. Im Zentrum der drei Gestalten ist der lichteste Punkt - hier geschieht das Brotbrechen. Durch dieses Lichte verstehen die beiden Jünger wer ihnen da begegnet - dem einen scheinen sogar Flügel gewachsen zu sein: der auferstandene Jesus Christus.

Im Symbol, im Ritus, im Vollzug des Gedenkens an das Leben, Wirken und Sterbens Jesu werden wir gewahr, dass er immer noch unter uns lebt und lebendig ist. Ich weiß nicht wie es Ihnen und Euch geht, aber mir fehlt die Eucharistie, das Gemeinschaft feiern mit Schwestern und Brüder, das Gemenschaft feiern mit Jesus Christus unter Brot und Wein. Ich werde gerade sehnsuchtsvoller nach diesem Mahl nach dieser Gemeinschaft, auch wenn mir bewusst ist, dass es sicher noch eine ganz Weile dauern wird bis wir dieses Mahl wieder feiern können. Und so begebe ich mich wie die meisten von uns in dieses "Eucharistiefasten" - wehmütig und trauernd.

Dieses Bild hilft mir dabei, dass ich mir klar werde darüber, dass der Auferstandene - wenn nicht in Brot und Wein so doch in der Gemeinschaft auch anwesend ist - so sehr die Gemeinschaft und das Gemeinschaft halten derzeit andere Formen hat: Telefonieren, zoomen, skypen, whatsappen, Briefe schreiben und wir uns so aus unserem Gefühl der Einsamkeit und ja auch manchmal der Verlassenheit - die ich so wie vielen von Ihnen und Euch auch spüre - hinweg helfen. Und das Bild von Manfred Hartmann zeigt mir in seiner zweiten Hälfte, das uns das Feuer von Ostern, das Feuer seiner Liebe und das Feuer von Pfingsten nicht verlässt, sondern immer da ist, wenn wir als österliche - das heißt gemeinschaftübende und gewährende Menschen - leben.

 

Ich lade Sie und Euch ein zu einer Übung, die uns vielleicht helfen kann in diesen doch eingeschränkten Zeiten geduldig zu sein mit uns und den anderen:

Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden,

nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,

nicht ein Sein, sondern ein Werden,

nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.

(Martin Luther in: Grund und Ursache aller Artikel, 1521)

Erinnern wir uns in dieser Woche immer wieder daran, dass wir und die Welt im Werden sind - im Frommwerden, im Gesund werden (d.h. heil werden)

 

Und doch brennt die flamme

leer die kirchenräume
gefahr liegt in der nähe unserer körper
angsterfüllt der blick in die zukunft

und doch brennt die flamme
leuchten kleine warme lichter
verbinden sich solidarisch herzen
treten menschen füreinander ein
trotz aller gefahren
halten durch
finden neue wege
neue formen der nähe
verbinden gedanken und taten
zu einem ganz ungeahnten
stückchen reich gottes in dieser welt

 

© Maria Sassin aus: Spiritletter von Publik Forum vom 05.04.2020

 

Ich freue mich, wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollen/wollt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.

 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und

bleibt gesund

Herzlich

Michael Weiße

 

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

P.P.S. Wer in oder um Deggendorf herum wohnt, kann sich in der am Werktag offenen Kirche gern ein Osterlamm mitnehmen (solange Vorrat reicht :-) )

 

-------------------------------------------------------------------------

 

Mit diesen "Ermutigungen" beginnen wir unseren "Via lucis" (Lichtweg) auf Pfingsten zu. In der Karwoche hatte ich Sie und Euch eingeladen den Kreuzweg zu bedenken. Der via lucis ist der Weg des Auferstanden bist zur Sendung des Heiligen Geistes. Ich lade Sie und Euch ein jede Woche ein Stück dieses Weges miteinander zu gehen. Der Weg hat normalerweise 14 Stationen. Wir würden exemplarisch 7 Stationen miteinander bedenken. Ich finde diese meditative Form dem Auferstandenen zu begegnen, sehr fruchtbar, damit ich erfahren kann wer der Auferstandene ist und was Auferstehung ist, auch wenn ich Ihn und es mit meinem Verstand nicht erfassen kann.

Wer mehr über die Form, die Geschichte und die Hintergründe des via lucis erfahren möchte, kann sich hier näher darüber informieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Via_Lucis

 

1. Station auf unserem Weg: Jesus sendet Maria zu den Jüngern

 

Ich lade Sie/Euch ein den Schrifttext dazu zu lesen: Johannes 20,14b-18 (online zu finden unter: https://www.bibleserver.com/ )

Dieser Holzschnitt der Franzikanerin Sr. Sigmunda May (1937-2017) fiel mir in die Hände, als ich mich mit der Szene aus dem Johannesevangelium auseinandersetzte. Er trägt den Titel "Ich habe den Herrn gesehen" und zeigt die Ausführung des Auftrags den der Auferstande an Maria von Magdala gegeben hat: "Geh zu meinen Brüdern ...". Die Holzschnitte von Sr. Sigmunda begleiten mich schon seit meiner Jugend. Sie war Franziskanerin und Kunstlehrerin an einem katholischen Mädchengymnasium in meiner Heimatstadt Stuttgart. Schon in der kirchlichen Jugendarbeit  habe ich mich mit den eindrücklichen Holzschnitten auseinandersetzen dürfen.

Mit wallemdem Haar ist Maria dargestellt. Sie hat es wohl sehr eilig, den "Brüdern" mitzuteilen was sie erlebt hat. Ausladend gestikulierende Hände hat sie, man merkt ihr an sie kann es noch gar nicht fassen was sie da erlebt hat, eine Begegnung mit dem Auferstandenen. Und auf wen trifft sie da: Auf eine eingeschworene Gemeinschaft von Brüdern, scheinbar an einem Tisch sitzend, der sie wie ein Band das sie zusammenschließt umgibt, den anderen Bruder die Hand auf die Schultern legend. Einige überlegen staunend was Maria ihnen da erzählt, andere wirken skeptisch, zurückhaltend. Einer zeigt mit seinem großen Zeigefinger auf Maria als wollte er sagen: "Was Du willst uns sagen, dass Jesus lebt? Ausgerechnet Du?" Wir wissen, die Brüder halten das was die Frauen ihnen berichten für "Geschwätz". Sie haben immer noch nicht begriffen was Jesus sie schon zu Lebzeiten gelehrt hat: Es kommt nicht auf Euren Verstand an, auf Euer religöses Wissen, auf Eure moralische Wohlanständigkeit. Es kommt auf Euer ureignes Vertrauen an, auf das Vertrauen, dass Gott Euch liebt und es gut mit Euch meint. Und es kommt auf Eure Liebe an, auf Eure ureigenste Liebe. Die Liebe, die das glaubt, dass Gott mich liebt und es gut mit mir meint und es für wahr hält. Dafür steht Maria von Magdala - für dieses Vertrauen und diese Liebe. Dadurch wird sie zur "Apostolin der Apostel", wie die Kirchenväter sie nennen.

Ich lade Sie und Euch ein zu einer Übung:

Geht einige Minuten in die Stille und lasst Euch auf die Begegnung mit dem Auferstandenen ein. Lasst Euch ansprechen von ihm wie Maria:

"Barbara"         "Thomas"         "Christa"             "Daniel"                         "Anneliese"          "Michael"         "Monika"         ....

und antwortet in der Stille "Rabuni"

Lasst Euer Erleben mit dem Auferstandenen auf Euch wirken. Wenn ihr mögt schreibt Eure Eindrücke auf.

 

Noch eine etwas andere Möglichkeit zum Nachdenken in dieser Zeit von Jakob Augstein  aus dem Jahr 2013:

"Man muss kein Christ sein, um die Bedeutung der Auferstehung schätzen zu lernen. Die Auferstehung ist der Sieg des utopischen Denkens. Und zwar im Diesseits. Nicht in irgendeinem Wolkenkuckucksheim. Das ist der Triumph der Utopie über die Hoffnungslosigkeit des Todes. Der Tod kommt daher wie ein Finanzkapitalist und sagt "There is no alternative" - und dann straft die Auferstehung Christi diese Worte lügen." 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/s-p-o-n-im-zweifel-links-die-jesus-alternative-a-891885.html 

abgerufen am 16.04.2020)

Eine Ostererfahrung die wir vielleicht heute mitten in unserer Gesellschaft machen?!

Ich freue mich, wenn Sie und ihr mir Rückmeldungen zu den "Ermutigungen" geben wollt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.
 

 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

Herzlich

Michael Weiße

 

Ein Hinweis: Am Sonntag den 26.04.2020 wird ein Alt-Katholischer Gottesdienst im Deutschlandfunk (DLF) ab 10.00 Uhr aus Berlin übertragen.

 

P.S. Wer die Ermutigungen nicht mehr erhalten möchte schreibe mir bitte eine

e-mail dann nehme ich sie/ihn aus dem Vereiler.

 

P.P.S. Wer in oder um Deggendorf herum wohnt, kann sich in der am Werktag offenen Kirche gern ein Osterlamm mitnehmen (solange Vorrat reicht :-) )

 

-------------------------------------------------------------------------

 

,

Christus ist auferstanden! - Er ist wahrhaftig auferstanden!

 

Mit diesem Gruß, den sich unsere orthodoxen Glaubensgeschwister an Ostern gegenseitig zurufen grüße ich auch Sie und Euch heute am Ostersonntag. Und ich möchte Sie mit einem ungewöhnlichen Osterbild und einem ungewöhnlichen Osterlied grüßen.

 

 

 

 

Erscheinung des Auferstandenen | Falu Rödfärg, Svart, Kohle | 99,1 x 66 cm.

© Thomas Werk | VG Bild-Kunst Bonn, 2020

(Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers)

 

Ein ungewöhnliches Osterbild. Es stammt von dem zeitgenössischen Berliner Künstler Thomas Werk, dessen Bilder mich schon seit einiger Zeit begleiten und die mich beeindrucken, weil sie in ihrer Abstraktion etwas ausdrücken, das tief in unsere Seelenwelt hineinreicht.

Zwei schwarze Dreiecke sind zu sehen. Schwarz - die Farbe der Trauer. Und ein roter Kreis. Rot - die Farbe der Liebe, die Farbe des Blutes. Die schwarzen Figuren (die zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus?) sind nicht total schwarz nicht total in ihrer Trauer versunken, da sind noch helle offene Stellen - Hoffnung ist angelegt. Beide Dreiecke sind auf den runden roten Kreis ausgerichtet. Es ist rote Farbe zu sehen auf dem Bild - die Blutspur des Karfreitag führt bis in die Szene der "Erscheinung des Auferstandenen" hinein. Das Leiden begleitet den Auferstandenen bis in das Runde hinein. In der Vollendung der Auferstehung ist das Leiden mit hineingenommen - es ist nicht einfach weg, es bleibt präsent. Der rote Kreis (Christus der Auferstandene?) ist ebenfalls noch nicht vollendet - es fehlt noch ein Stück damit daraus eine runde Sache wird (der Heimgang zum himmlischen Vater).

Das Bild macht mir aber auch noch etwas anderes klar: Die schwarzen Dreiecke begegnen dem runden roten Kreis. Die zwei Jünger erfahren den Auferstandenen als Realität, aber da sie eckig sind und er rund - können sie nicht erklären was das ist: Auferstehung. Sie können nur von ihrer Erfahrung erzählen die sie mit dem Auferstandenen gemacht haben. So wie wir heute: Wir können die Auferstehung nicht erklären, aber wir können von Auferstehungserfahrungen einander erzählen. Heute z.B. wenn ein Enkel seinem Großvater, wie selbstverständlich einkauft, damit dieser nicht aus dem Haus muss. Oder: Wenn ich in den Laden gehe und mir dort achtsame Menschen begegnen, die Abstand von mir einhalten, damit ich leben kann und denen ich, so unbekannt ich ihnen bin, offensichtlich nicht egal bin. Sie und ihr könntet bestimmt noch weitere solcher Auferstehungserfahrungen berichten. Erzählen wir uns, was wir für Erfahrungen mit dem Auferstandenen machen und ermutigen wir uns damit Hoffnung in und um uns lebt.

Und hier noch ein Lied der Hamburger Rockband "Tocotronic" , das den Titel "Hoffnung" trägt. Ich weiß nicht, ob der Musikgruppe bewusst war, dass sie ein Osterlied geschrieben haben. Ich finde es erzählt von diesen Erfahrungen von Auferstehung und mit dem Auferstandenen in einer ganz zeitgemäßen und tiefgehenden Sprache. Dieses Lied habe ich über den Newletter der Wochenzeitung "Die Zeit" entdeckt und es hat mich getröstet und ermutigt. Vielleicht tröstet und ermutigt es ja auch Sie und Euch.

 

https://www.youtube.com/watch?v=OXRSlc2TDJs


Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.
 

 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

 

Michael Weiße

Kontakt

Priester Michael Weiße

Am  Stadtpark 1

94469 Deggendorf

 

+4917675821032

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Geistliches Zentrum Friedenskirche