Liebe Freundinnen und Freunde des Geistlichen Zentrums Friedenskirche,

 

heute schreibe ich Ihnen wieder eine Ermutigung. Sehr viel Ermutigung und auch Hinweise was noch anderes gehen könnte haben Sie und ihr mir zurückgegeben. Dafür möchte ich herzlich danken. Das lässt auch mich spüren, dass ich Gemeinschaft erleben darf über Distanzen hinaus.

 

 -- Unsere Jahreslosung :

 

Ich glaube - hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

 

Viele Menschen sind in einer ähnlichen Situation, wie dieser Vater. Sie haben Angst um das eigene Kind, um das eigene Leben, Angst vor der Vereinzelung - vor der Bruchstückhaftigkeit unser aller Leben. Sie glauben an Gott und sein Dasein und seine Hilfe und können doch nicht glauben, dass Gott ihnen konkret helfen kann. Ich muss gestehen, dass auch ich immer und immer wieder Angst um mein Leben habe, immer wieder Angst vor der Vereinsamung in diesen Zeiten, immer wieder Angst vor den Bruchstücken meines eigenen Lebens. Und ich frage mich: Hilft mir Gott? - Da hilft mir dass ich zu Gott sagen kann: Ich glaube an Dich, ich vertraue Dir - hilf mein Mißtrauen zu überwinden. Und mich tröstet und ermutigt dabei der Gottesname Jahwe - Ich bin der: Ich bin da. Oder anders übersetzt: ich bin das Sein selbst. Das stärkt mich und erinnert mich daran, dass auch meine Angst und die Bruchstücke meines Seins in Gott aufgehoben sind.

 

Ich steh in meines Herren Hand
und will drin stehen bleiben;
nicht Erdennot, nicht Erdentand
soll mich daraus vertreiben.
Und wenn zerfällt die ganze Welt,
wer sich an IHN und wen ER hält,
wird wohlbehalten bleiben.
 
ER ist ein Fels, ein sichrer Hort,
und Wunder sollen schauen,

die sich auf Sein wahrhaftig Wort
verlassen und vertrauen.
ER hat‘s gesagt, und darauf wagt
mein Herz es froh und unverzagt
und lässt sich gar nicht grauen.

Und was ER mit mir machen will,
ist alles mir gelegen;
ich halte IHM im Glauben still
und hoff auf Seinen Segen;
denn was ER tut, ist immer gut,
und wer von IHM behütet ruht,
ist sicher allerwegen.

 

Wer sich dieses Lied anhören möchte hier ist ein Link bei youtube:

 

https://www.youtube.com/watch?v=MkGhlUVLqHI

 

Wenn Sie/wenn ihr Ermutigungen zu den Sonntagstexten der heiligen Schrift suche/sucht, dann empfehle ich Ihnen und Euch den Youtube-Kanal der Alt-Katholischen Gemeinde Passau-Regensburg und Ihres Pfarrers Daniel Saam, den einige von Ihnen und Euch ja kennen:

 

https://www.youtube.com/channel/UCq-XwGFLozw--pt55fFk5kQ

 


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Psalm 13, 2-3

 

    Wie lange noch, HERR, vergisst du mich ganz ?                                                                      Wie lange noch verbirgst du dein Angesicht vor mir?                                                            Wie lange noch muss ich Sorgen tragen in meiner Seele,

         Kummer in meinem Herzen Tag für Tag                                                                              Wie lange noch darf mein Feind sich über mich erheben?

 

Der Ausschnitt eines eindrücklichen Psalms.

Der Schreiber hält mit seinen Emotionen nicht zurück und sagt Gott alles was ihn gerade belastet,       

 ja schreit es heraus. All seine Angst, Sorge, Verlassenheit und Wut.

Kann ich so beten? Kann ich mit Gott so sprechen? -                                                                                                                                                                                                                               Ich merke bei mir selbst, dass mir das nur schlecht gelingt. Viel zu sehr scheue ich mich, Gott wirklich zu sagen , was mir fehlt. 

 - Klage ihm mein Leid, klage ihn an. Jesus ermutigt uns durch sein Leben und sein Tun, dass wir zu unserem mütterlichen Vater  kommen können  - immer und immer wieder - egal was ist, Gott hält unsere Klage - all das , was uns verunsichert,  was uns wütend macht und wo wir keine andere Möglichkeit haben, als Gott anzuklagen - er hält das aus!                                             

Seien wir immer wieder mutig zum Klagen, zum wütend sein und zum Gott anklagen, denn wir haben einen so abgrundtief liebenden Gott,   der das aushält.  So kann Trost und Ermutigung geschehen über einen ungewöhnlichen Weg - probieren Sie es aus.

 

Hier noch zwei Anregungen zum Beten und zur Ermutigung:

 

Ich gebe mich in deine Hand.

Nicht aus mir selbst

muss ich diesen Tag bestehen.

Deine Kraft ist in mir.

Du bist mein Halt.

Ich muss nichts an mich reißen,

nichts in meine Erwartung zwingen.

Du weißt, was ich brauche.

Du bist mir zugewandt.

Du bist da, Gott, an diesem Tag.

Was immer auf mich wartet,

ich bin in deiner Hand.

 

Antje Sabine Naegeli

 

 

TRÖSTE

wo Schmerzvögel

in den Mündern                                  

der Weinenden                                             

ihre Nester bauen

sei du Gesang

tröste

 

Wilhelm Bruners, Mönchengladbach

 

Noch ein Hinweis: Wenn Sie/ihr ein persönliches Gespräch wünschen/wünscht, dann rufen Sie/ruft  mich an und wir vereinbaren einen Termin.

 

Seien Sie behütet und bleiben Sie gesund/seid behütet und bleibt gesund

 

Michael Weiße

 

Kontakt

Priester Michael Weiße

Am  Stadtpark 1

94469 Deggendorf

 

+4917675821032

 

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